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Planung schafft Sicherheit!


Gute Nachrichten zur Kranken­ver­si­che­rung

Nur wenige Versicherungen sind hierzulande vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Die wichtigste unter ihnen ist die Kranken­ver­si­che­rung, ob gesetzlich oder privat. Eine Kranken­ver­si­che­rung unterstützt die Prävention und sorgt für möglichst schnelle Genesung, indem sie – zumindest weitgehend – die Kosten für Ärzte, Medikamente, Krankenhausaufenthalt oder Verdienstausfall bei längerer Krankheit übernimmt. Knapp neun von zehn Versicherten sind Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse, die übrigen genießen den Schutz einer privaten Kranken­ver­si­che­rung.


Für viele gesetzlich Versicherte gibt es jetzt gute Nachrichten: Ab 2019 zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber den Beitrag wieder zu gleichen Teilen. Dann müssen sich auch Arbeitgeber am so genannten Zusatzbeitrag beteiligen. Bis dahin haben die Versicherten den Zusatzbeitrag allein geschultert. Beschäftigte sparen, abhängig vom Zusatzbeitrag ihrer Krankenkasse und dem Einkommen, demnächst also bis zu 300 Euro im Jahr. Selbstständige mit kleinem Einkommen, die gesetzlich versichert sind, haben ebenfalls Grund zur Freude. Bislang wurde ihr Beitrag auf mindestens 2.284 Euro Monatseinkommen berechnet, auch wenn ihr tatsächliches Einkommen darunter lag. Das traf zum Beispiel Solo-Selbstständige wie Taxifahrer, Grafiker oder freiberufliche Journalisten. Sie mussten je nach Krankenkasse mindestens 400 Euro Beitrag zahlen. Damit ist 2019 Schluss. Die Bemessungsgrenze sinkt für sie auf 1.038 Euro und der Mindestbeitrag auf weniger als 200 Euro im Monat.


Die meisten Selbstständigen sind jedoch privat krankenversichert. Ihr Beitrag richtet sich nach Alter und Gesundheitszustand bei Abschluss, den versicherten Leistungen und dem Anbieter. Arbeitnehmer können sich nur privat ver­sichern, wenn ihr Einkommen eine vom Gesetzgeber festgelegte Grenze überschreitet. Diese liegt 2019 bei 60.750 Euro im Jahr. Ob sich ein Wechsel zur Privaten lohnt, zeigt sich erst im konkreten Einzelfall. Unabhängige und fachkundige Beratung ist hier ein Muss.



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